
Anne Serre
Anne Serre (*1960 in Bordeaux, Frankreich) studierte Literaturwissenschaft an der Sorbonne in Paris. Zeitweilig arbeitete sie als Lehrerin und Lektorin und veröffentlichte bereits mit zwanzig Jahren ihre ersten Kurzgeschichten. 1992 erschien ihr viel beachtetes Romandebüt Die Gouvernanten. Ihr mehrfach ausgezeichnetes Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten und Essays, außerdem schrieb sie fürs Feuilleton. Serre erhielt u. a. den Prix de la Fondation Simone et Cino Del Duca und zuletzt den Prix Goncourt de la Nouvelle. Serre lebt in Paris.
Ein Leopardenhut
Hardcover
Ein Meisterwerk über Freundschaft und Verlust von einer der außergewöhnlichsten Stimmen der französischen Literatur Fanny ist ein unergründliches Wesen. Die junge Frau mit dem verlorenen Blick ist faszinierend, schelmisch, sprunghaft und lässt in dieser Vielschichtigkeit immer wieder neue Facetten ihrer Persönlichkeit aufscheinen. Hinter der glatten Maske, die sie ihrer Umgebung zeigt, existieren noch viele andere Fannys: wie die, die eines Tages einen Leopardenhut stiehlt. Voller Zuneigung, Bewunderung, aber auch Unverständnis blickt der Erzähler auf das Leben seiner rätselhaften Freundin Fanny, die einen großen Schmerz in sich trägt, der sie immer weiter von ihm entfernt. Einfühlsam, elegant und mit der ihr eigenen Leichtigkeit erzählt Anne Serre von der Zerbrechlichkeit des Lebens und lehrt uns voller Trost, wie wir uns an einen geliebten Menschen erinnern können. »Entzückend, traurig, eigenwillig und voller Charme. Eine Hommage an das Unkonventionelle.« The Guardian »Wirklich originell – und oft auf sehr ruhige Weise.« The New York Times »Raffiniert, ironisch und zutiefst unkonventionell.« The New Yorker »Auf den...
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