{"title":"William Beckford","description":"\u003cp\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eFranz Blei, geboren 1871 in Wien und verstorben 1942 in den USA, war Schriftsteller, Übersetzer, Literaturkritiker und Herausgeber. Er studierte in Wien, Zürich, Genf und Bern, wo er 1895 zum Doktor der Nationalökonomie promovierte. Bekanntheit erlangte Franz Blei zunächst vor allem als Essayist und Herausgeber.\u003c\/p\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cp\u003eStéphane Mallarmé wurde am 18. März 1842 in Paris als Sohn einer Beamtenfamilie geboren. Mit zwanzig Jahren zog er nach London, wo er die Deutsche Marie Gerhard heiratete. Ab 1864 arbeitete Mallarmé als Englischlehrer in mehreren französischen Provinzstädten, ab 1871 in Paris, wo er sich neben dem Schreiben auch dem Übersetzen widmete. Seine ersten Gedichte entstanden unter dem Einfluß Baudelaires und wurden in Zeitschriften veröffentlicht. 1877 begründete er die berühmten \u003cem\u003eMardis \u003c\/em\u003e(Dienstagstreffen), bei denen bekannte Dichter Europas erschienen, u.a. Oscar Wilde, André Gide und Rainer Maria Rilke, und über neue Ideen in Literatur und Dichtung sprachen. Mallarmé starb am 9. September 1898 in Valvins. Er gilt als einer der Wegbereiter und Hauptvertreter des französischen Symbolismus.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"vathek-william-beckford-taschenbuch","title":"Vathek","description":"\u003cp\u003eAn Weihnachten 1781 veranstaltete Beckford – laut Byron der reichste aller Söhne Englands – auf seinem Landsitz Fonthill ein ausgelassenes Fest, dessen Teilnehmer das einzige Ziel haben sollten, »sich an allem zu erfreuen, was Geld und Macht ihnen geben konnte«. Fonthill verwandelte sich während der drei Tage des Festes in einen Palast der fünf Sinne: Zärtliche und schmachtende Blicke, ins Ohr geflüsterte Worte, das bezaubernde Lächeln auf den Gesichtern, der süße Duft der Rosen, all das erzeugt eine wollüstige Stimmung …« Unmittelbar nach dem Fest schrieb Beckford seinen \u003ci\u003eVathek\u003c\/i\u003e nieder, und zwar innerhalb von drei Tagen!\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEr vertraute das Manuskript seinem Freund Samuel Henley an, der das Werk ohne Namen und ohne Beckfords Einverständnis 1786 veröffentlichte, und zwar in einer englischen Übersetzung (Beckford hatte das Buch in französischer Sprache geschrieben). Diese französische Urfassung erschien im folgenden Jahr in Lausanne und Paris. Das Buch erwies sich als großer Erfolg, und weitere Ausgaben wurden gedruckt in den Jahren 1809, 1815, 1819 und 1876, mit einem Vorwort von Stéphane Mallarmé. Vathek ist ein Kalif, der sich über alle göttlichen und irdischen Gesetze erhaben glaubt. Giaour, der Bote der Mächte der Finsternis, verspricht ihm den Palast des Unterirdischen Feuers zu öffnen und ihm die darin enthaltenen Schätze und Geheimnisse zu übergeben, unter der Bedingung, daß er ihm und seiner Gier die Kinder seiner Höflinge ausliefere. Vathek erfüllt die schreckliche Bedingung und gelangt nach vielen Abenteuern in der Gesellschaft einer kleinen Prinzessin, die als Knabe verkleidet ist, in den Palast von Eblis, wo er das furchtbare Los derer teilt, die sich wie er ganz den weltlichen Freuden verschrieben haben.\u003c\/p\u003e","brand":"William Beckford","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53155899146567,"sku":"9783458328728","price":18.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/vathek-taschenbuch-front.webp?v=1768589258"},{"product_id":"traeume-gedankenspiele-und-begebenheiten-william-beckford-gebunden","title":"Träume, Gedankenspiele und Begebenheiten","description":"\u003cp\u003eEin romantisch reisender Exzentriker. Seine »Feder schreibt im Schlaf«. Aus der realen Welt wird eine künstlichpoetische Gegenwelt, aus Wachen wird Träumen, aus Fiktion wird Wirklichkeit.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWilliam Beckford stammte aus einer der reichsten und angesehensten Familien Englands. Lord Byron bezeichnete ihn in einem Vers als »England’s wealthiest son«. Zum Gentleman seiner Zeit gehörte die Grand Tour, die obligatorische Bildungs und Lustreise, die er im Juni 1780 als Zwanzigjähriger nach umfassender musikalischer und literarischer Ausbildung antrat: zweitausend Kilometer in sechs Wochen, vom heimatlichen Wiltshire im Südwesten Englands über Flandern, die Vereinigten Provinzen nach Deutschland, Österreich und zum eigentlichen Ziel: Italien.\u003cbr\u003eWährend seiner Reise hielt der junge Beckford stichwortartig seine Eindrücke fest, die er zur späteren Niederschrift nutzte. Träume, Gedankenspiele und Begebenheiten verfasste er in der Form von stilisierten Briefen an einen fiktiven Adressaten in England, einen Maler, dem vermutlich sein weitgereister Zeichenlehrer und Förderer Alexander Cozens Vorbild stand.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIm Mai 1782 brach Beckford zu einer zweiten Italienreise auf. Zur Equipage auf der gleichen Route wie zwei Jahre zuvor gehörte auch Cozens’ Sohn Robert, der malerische Landschaften festhielt – von denen wir eine Auswahl abbilden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAls das Buch, mit Kupfern und Zeichnungen reich ausgestattet, in 500 Exemplaren gedruckt und annonciert war, gab William Beckford dem Drängen seiner Familie nach, die wegen homoerotischer Anspielungen um seinen und ihren Ruf fürchtete, und verbrannte fast die ganze Auflage – fünf Exemplare existieren heute noch. Obwohl dieses Werk im 19. Jahrhundert als Geheimtipp galt, kam es erst 1891 zu einer ersten Ausgabe.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBereits der Titel Träume, Gedankenspiele und Begebenheiten verdeutlicht den Unterschied zur traditionellen und konventionellen Reiseliteratur: Um »artige Berichte von fernen Ländern« ging es William Beckford keineswegs, traumverloren und »glücklich in den Armen dieses Blendwerks« entwirft er vielmehr von sich das Bild eines romantischen Reisenden, eines außergewöhnlichen Menschen und Künstlers, der sagt: »Meine Feder schreibt im Schlaf.« In seiner exzentrischen und enthusiastischen Erkundung von Städten, Bauwerken und Landschaften, in seinen Inspirationen und Visionen beschreibt er immer auch seine eigene Entwicklung – seine Reise wird immer mehr zur Pilgerfahrt ins eigene Innere, zugleich gewährt diese durch ihre unterhaltsamen, geistreichen und sprachlich brillanten Schilderungen Einblicke in die Sitten des ausgehenden 18. Jahrhunderts.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e»Keinesfalls bedarf ich eines Altertumskenners, der sich über jedes Bruchstück weitläufig auslässt und mir erklärt – bliebe ich auch fünf Jahre in Rom –, daß ich nicht einmal die Hälfte gesehen hätte. Allein der Gedanke einer solchen Fülle ist höchst beunruhigend und bestärkt mich in meinem Entschluß, wissenschaftlich überhaupt nichts zu erkunden; vielmehr auf Gutdünken umherzuschweifen und mich treiben zu lassen.«\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eErstmals liegt nun William Beckfords Dreams, Waking Thoughts, and Incidents auf Deutsch vor – übertragen und kommentiert von Wolfram Benda und mit einem Nachwort von Norbert Miller, der in seinem Buch Fonthill Abbey über den Ästheten William Beckford und sein künstliches Paradies schreibt (München 2012). Neben seinen Träumen, Gedankenspielen und Begebenheiten ist Vathek Beckfords berühmtestes Buch, eine Mischung aus Schauerroman, Conte philosophique und arabischer Erzählung. Es gilt in der Literatur (Byron, Poe, Mallarmé, Hofmannsthal, Borges, Benn, Auden) als Meisterwerk.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"William Beckford","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53559921410375,"sku":"9783847704546","price":44.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/traeume-gedankenspiele-und-begebenheiten-teil-454-gebunden.webp?v=1774039182"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/collections\/william-beckford-autor-kollektion.webp?v=1769149837","url":"https:\/\/www.cinebuch.de\/collections\/william-beckford.oembed","provider":"CineBuch","version":"1.0","type":"link"}