{"title":"Katja Petrowskaja","description":"\u003cp\u003eKatja Petrowskaja, 1970 in Kiew geboren, lebt seit 1999 in Berlin. Sie studierte in Tartu Literaturwissenschaft und Slawistik und promovierte in Moskau. Von 2000 bis 2010 schrieb sie für verschiedene russisch- und deutschsprachige Medien (Neue Zürcher Zeitung, taz, Deutsche Welle, Radio Liberty). Seit 2011 ist sie Kolumnistin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung. Ihr literarisches Debüt Vielleicht Esther (2014) wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. 2022 erschien der Essayband Das Foto schaute mich an, 2025 der Essayband Als wäre es vorbei. Texte aus dem Krieg. Sie lebt in Berlin.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"vielleicht-esther-katja-petrowskaja-taschenbuch","title":"Vielleicht Esther","description":"Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, »mit nachlässiger Routine« – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?\nIn Kiew und Mauthausen, Warschau und Wien legt Katja Petrowskaja Fragmente eines zerbrochenen Familienmosaiks frei – Stoff für einen Epochenroman, erzählt in lapidaren Geschichten. Die Autorin schreibt von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.","brand":"Katja Petrowskaja","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53151773819207,"sku":"9783518465967","price":12.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/vielleicht-esther-taschenbuch-front.webp?v=1768544033"},{"product_id":"vielleicht-esther-katja-petrowskaja-gebunden","title":"Vielleicht Esther","description":"\u003cp\u003eHieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? 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Aus dem, was in Ausstellungen hängt, an Plakatwänden verwittert oder über die Bildschirme läuft? Wie gelingt es, den intimen Moment der Bestürzung oder des Staunens in Sprache zu verwandeln? \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMit den Foto-Kolumnen, die sie 2015 in der \u003cem\u003eFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u003c\/em\u003e zu schreiben begann, hat die Autorin ihr eigenes Genre geschaffen: kurze Prosa, Landschaft, Biografie, Zeitgeschichte und Form auf minimalem Raum verdichtend. Gerade weil Katja Petrowskaja alles persönlich nimmt, ob das Foto von einer alten Frau im Kaukasus, die der Sessellift in den Himmel trägt, oder den Anblick einer Brüsseler Hauswand nach den Terroranschlägen, gewinnen ihre Texte eine Kraft, die dem Augenblick seine Wahrheit abringt.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Katja Petrowskaja","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53154081997127,"sku":"9783518225356","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/das-foto-schaute-mich-an-teil-1535-gebunden-front.webp?v=1768571872"},{"product_id":"als-waere-es-vorbei-katja-petrowskaja-gebunden","title":"Als wäre es vorbei","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWie verändert der Krieg die Bilder? Wie verändert er das Sehen? Wie verändert er diejenigen, die ihm standhalten oder die ihm zuschauen?\u003c\/strong\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit ihren Fotokolumnen, die zwischen Februar 2022 und Herbst 2024 in der \u003cem\u003eFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung \u003c\/em\u003eerschienen sind, hat Katja Petrowskaja absichtslos eine Chronik des Ukraine-Krieges geschrieben. Sie beginnt am Vorabend, mit einer Landschaft in Georgien, entlang der Großen Heerstraße. Tiere. Kriegsgefahr liegt in der Luft. Auf der nächsten Seite der Schrei: Mein Kiew! \u003cstrong\u003eDie unfassbare Realität des Krieges, das Einbrechen des Ungeheuerlichen ins eigene Leben.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Krieg verunsichert den Blick. Man sieht Bilder lächelnder Menschen und fragt sich unwillkürlich, ob sie noch leben. Ein Mann steht in einem Loch, mitten auf einer Straße, »als probiere er den möglichen Tod an, als wäre der Tod seine neue Kleidung«. Ein bleiches, lachendes Mädchen, an eine ältere Frau geschmiegt. Aus der Geschichte hinter diesem Bild springt einen hinterrücks die Erkenntnis an, dass selbst das Unwahrscheinliche doch möglich ist – in dieser Zeit auch der Wunder.\u003c\/p\u003e","brand":"Katja Petrowskaja","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53155635102023,"sku":"9783518432341","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/als-waere-es-vorbei-gebunden-front.webp?v=1768583757"},{"product_id":"vielleicht-esther-katja-petrowskaja-gebunden-1","title":"Vielleicht Esther","description":"Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, »mit nachlässiger Routine« – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?\u003cbr\u003eIn Kiew und Mauthausen, Warschau und Wien legt Katja Petrowskaja Fragmente eines zerbrochenen Familienmosaiks frei – Stoff für einen Epochenroman, erzählt in lapidaren Geschichten. Die Autorin schreibt von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.\u003cbr\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDieses Buch ist Teil der Reihe »75 Jahre Bibliothek Suhrkamp«\u003c\/strong\u003e: Willy Fleckhaus hatte für die Bibliothek Suhrkamp ein ikonisches Coverdesign und eine eigene visuelle Ordnung geschaffen. Mit »30 Farben für Willy Fleckhaus« (2026) greift Olaf Nicolai diese Gestaltung auf und aktualisiert die scheinbar zeitlose Gestaltungsgrammatik. Mit deren mathematisch berechneten Kombinationen bespielt er dieses Raster und verändert unseren Blick auf Fleckhaus’ Arbeit: Was ursprünglich als funktionaler Entwurf gedacht war, wird jetzt als konzeptuelle Struktur sichtbar. Nicolai erzeugt so eine neue Aufmerksamkeit für die Reihe als Form, er konserviert sie nicht, er aktiviert sie, er zeigt die Bibliothek Suhrkamp als eine höchstlebendige Struktur.\u003c\/p\u003e","brand":"Katja Petrowskaja","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53604872225095,"sku":"9783518244562","price":18.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/vielleicht-esther-gebunden-cover.webp?v=1777733999"},{"product_id":"als-waere-es-vorbei-katja-petrowskaja-ebook","title":"Als wäre es vorbei","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWie verändert der Krieg die Bilder? Wie verändert er das Sehen? 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