{"title":"Franz Werfel, Gesammelte Werke in Einzelbänden","description":"\u003cp\u003eBücher aus der Reihe: Franz Werfel, Gesammelte Werke in Einzelbänden\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"die-tanzenden-derwische-franz-werfel-gebunden","title":"Die tanzenden Derwische","description":"\u003cp\u003eUm das Ausloten »der tiefsten Welt ihres Wesens« geht es Franz Werfel bei nahezu allen Gestalten seiner Erzählungen dieses chronologisch geordneten Bandes, der die Jahre 1920 bis 1927 umfaßt. In den ersten, Fragment gebliebenen Texten zeigt er teils durch Ironisierung des Erfolgstrebens, die Vergötzung des Maskulinen und durch Karikierung der Gesellschaft der jungen österreichischen Republik, teils durch den Spiegel »einer Art von wollüstiger Galanterie« oder aber durch das Gefühl von Fremdheit in der Gemeinschaft die Fragwürdigkeit dieser Zeit auf. Immer mehr zu der Überzeugung gelangt, daß für sie »nicht der hochstehende Mensch symbolisch« sei, »sondern der mittlere«, wandte er sich Mitte der zwanziger Jahre vor allem den kleinen Verhältnissen und den Kleinbürgern, den Alltagsmenschen und den Desorientierten sowie den Außenseitern zu. Konzentriert und präzise ist die Schilderung des Erzählgeschehens bei gleichzeitiger Beachtung und Wahrung des Atmosphärischen, selbst dort, wo es ins Dämmerlicht einer Welt, gelegentlich ins Mystische fällt. Leitideen dieses durchaus nicht »kunterbunten, disparaten Mosaiks« (Franz Brunner) sind die »Grundfragen von Schuld und Menschlichkeit« (Fritz Martini).\u003c\/p\u003e","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53113439945031,"sku":"9783100910295","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/die-tanzenden-derwische-gebunden-franz-werfel.webp?v=1768078795"},{"product_id":"die-schwarze-messe-franz-werfel-gebunden","title":"Die schwarze Messe","description":"\u003cp\u003eMit dem Romanfragment ›Die schwarze Messe‹ und der ersten ganz eigenständigen Novelle ›Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig‹ endet dieser Band, der chronologisch geordnet, die Erzählungen Franz Werfels aus den Jahren 1908 bis 1919 sammelt. Diese Zeit war für ihn besonders traumintensiv und zugleich von erwachendem Kritik- und Selbstfindungsbedürfnis und -bewußtsein bestimmt. So bleibt das autobiographische Element in diesen Texten deutlich. Zunächst mag die überbordende Phantasie für Werfel nicht zähmbar zu sein scheinen, anfangs mag er noch wirken wie ein »Wanderer, der allenthalben von der Hauptstraße abkommt, weil er der Verlockung der Seitenwege nicht widerstehen kann« (Franz Brunner), aber allmählich wird er immer konzentrierter und formbewußter. Märchen, Phantasie, Novelle sind die Gattungsbezeichnungen neben Skizzen, Legenden und Fragment gebliebenen Romanversuchen. Ihre Themen und Bild-Ideen, die Werfel später in seinen großen Romanen wieder aufgriff, kreisen um das Individuum, den einzelnen, vielfach Versuchungen ausgesetzten Menschen: Magie und Musik, Jahrmarkt und Theater, Mythos und Leben, Schein und Wirklichkeit.\u003c\/p\u003e","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53113439977799,"sku":"9783100910288","price":19.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/die-schwarze-messe-gebunden-franz-werfel.webp?v=1768078810"},{"product_id":"die-geschwister-von-neapel-franz-werfel-gebunden","title":"Die Geschwister von Neapel","description":"\u003cp\u003eDie eigentlich lapidare Gattungsbezeichnung wurde von Werfel selbst in einem Interview zu »Märchen der Vaterschaft und der Geschwisterliebe« präzisiert. Durch die flüchtige Erzählung der eigenen Familiengeschichte einer Alma und Franz Werfel befreundeten Italienerin wurde er im Frühjahr 1931 an eine alte Idee zu einem Erzählstoff erinnert. Als er mit der Niederschrift begann, entwickelte sich die Geschichte von den Geschwistern Pascarella jedoch nach eigenen Gesetzen:\u003cbr\u003e»Ich müßte fast sagen, alle Werte, wie etwa Intuition, wären nicht richtig, weil all das Geschehen in diesem Roman mit einem Schlag außerhalb meiner Person real dastand, so voll eigenem Leben, daß ich gar keine andere Pflicht hatte, denn als teilnehmender Mensch diesem Geschehen aufzeichnend zu folgen... (ich hatte) bei den ›Geschwistern‹ von Neapel fast das okkulte Gefühl... ein Lebeil, das irgendeinmal irgendwo in der Welt bestand, durch eine merkwürdige Übertragung eingeflüstert zu erhalten, ohne im geringsten eigene Erlebnisse damit zu verflechten.« Im Kern steckt aber dennoch eines von Werfel immer wieder aufgegriffenen »Lieblingsthemen« (: die Überwindung der tyrannischen Herrschaft des Vaters und die Auflösung tradierter Familienordnungen. Hier ist es der neapolitanische Kaufmann Domenico Pascarella, der seine sechs Kinder, drei Gcschwisterpaare, durch die von ihm bestimmte Ordnung und den von ihm geforderten Gehorsam so lange zusammenhält, bis äußerer - wirtschaftlicher - Zwang seine Hierarchie zusammenbrechen läßt und er sie in Freiheit entlassen muß.\u003c\/p\u003e","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53113443549511,"sku":"9783100910356","price":24.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/die-geschwister-von-neapel-gebunden-franz-werfel.webp?v=1768079133"},{"product_id":"der-veruntreute-himmel-franz-werfel-gebunden","title":"Der veruntreute Himmel","description":"Die Magd Teta Linek hat bei aller Einfachheit ihres Verstandes einen festen Lebensplan und den unbeugsamen Willen zur Unsterblichkeit und Seligwerdung. Um sich einen Platz im Himmel für alle Ewigkeit zu sichern, versucht sie durch einen Mittler, den Sohn ihres einzigen Bruders Mojmir, sich dort einzukaufen; denn hat nicht auch der Herrgott einen Mittler zu den Menschen gesandt, um ihnen auf den Weg zur Seligkeit zu helfen? Teta meint, nur gute Werke gelte es dafür zu tun. So unterstützt sie mit ihren Ersparnissen das Studium ihres Neffen, ohne freilich Liebe für ihn zu empfinden oder überhaupt ein persönliches Interesse an ihm zu nehmen, ja ohne ihn über dreißig Jahre lang zu sehen. Es genügt ihr, wenn er als Priester durch das Lesen heiliger Messen für ihr Seelenheil sorgt. Aber Mojmir ist keineswegs Priester geworden: er ist ein Hallodri, ein Schwindler und Betrüger und treibt sein Spiel auf die Spitze, indem er der Tante vorgaukelt, in ihrer beider Geburtsort eine Pfarrstclle zu erhalten und sie zu sich nehmen zu wollen. Sie reist dorthin und muß erkennen, daß alle seine Beteuerungen erlogen waren und sie ihre Seligkeit beim Teufel eingekauft hat. Sie glaubt, jetzt Gottes strenges Urteil erwarten zu müssen. Aber mit der ihr eigenen Härte, die zugleich eine Angst vor dem eigenen Gefühl ist, rafft sie sich auf und versucht die Ausführung ihres Lebcnsplans dennoch durchzusetzen, indem sie aufs neue gute Werke tun will: auf einer Pilgerfahrt nach Rom lernt sie einen jungen Priester kennen; dem will sie als Magd dienen; doch während einer Audienz beim schwerkranken Papst Pius XI. bricht sie zusammen und stirbt kurz darauf.\u003cbr\u003eWerfel hat seinen Roman »eine Groteske, in der sich eine Legende verschlingt«, genannt und die Frage aufgeworfen, inwiefern ein Mensch - aus Furcht vor der Wahrheit - in die Schuld eines anderen mit verstrickt sein kann. Die Quintessenz dieses Romans lautet: »Der veruntreute Himmel ist der große Fehlbetrag unserer Zeit.«","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53113443844423,"sku":"9783100910387","price":22.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/der-veruntreute-himmel-gebunden-franz-werfel.webp?v=1768079194"},{"product_id":"leben-heisst-sich-mitteilen-franz-werfel-gebunden","title":"»Leben heißt, sich mitteilen«","description":"In politisch brisanter Zeit hat Werfel sich immer zu Wort gemeldet – augenblicksbezogen, doch stets gegen eine materialistisch-realistische  Weltdeutung. Vor allein, als er erkannte, wie gedankenlos die Menschen seiner Zeit die Ersatzreligionen – die marxistische wie die nationalsozialistische Ideologie – annahmen, bezog er die zeitlose Problematik des Gottesglaubens in seine Äußerungen ein und transponierte sie aus der rein theologischen »in das Gebiet der allgemein menschlichen Betrachtung«. »Leben heißt, sich mitteilen, das ist einen inneren Prozeß nach außen kehren«, lautete einer seiner Grundsätze.\u003cbr\u003eMit zuweilen »oratorisch beschwörendem Ton« kritisierte Werfel in Reden und Aufsätzen seine völlig säkularisierte, d.h. von der Religion abgefallene Umwelt und warnte, daß der Mensch im Konflikt des Glaubens und Unglaubens »zum gottverlassenen Intellekt zusammenschrumpft«.\u003cbr\u003eIn seinem letzten Lebensjahr faßte er, Pascals ›Pensées‹, Novalis' ›Fragmente‹ und Jean Pauls ›Bemerkungen über uns närrische Menschen‹ als Vorbildern folgend, seine aphoristischen Aufzeichnungen und Notizen seit dem Jahre 1914 zu »Theologumena« zusammen. Verstreut blieben zu seiner Zeit die charakterisierenden Bildnisse, die er von seinen Freunden und von ihm bewunderten Künstlern, allen voran Giuseppe Verdi, zeichnete. Und auch hier findet sich immer wieder, mal anklingend, mal ausdrücklich, die Erinnerung an die religio, die Bindung des Einzelnen an »das wahre Sein« – Werfels Lebensüberzeugung.","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53113444401479,"sku":"9783100910394","price":24.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/leben-heisst-sich-mitteilen-gebunden-franz-werfel.webp?v=1768079237"},{"product_id":"der-abituriententag-franz-werfel-taschenbuch","title":"Der Abituriententag","description":"Atmosphärisches und Erfahrungen der eigenen Schulzeit im Roman aufzugreifen und auf diese Weise auch vor sich selbst Rechenschaft abzulegen über sein eigenes Verhalten in dieser Lebensphase, wird nicht selten durch die Begegnung mit alten Freunden angeregt. Franz Werfel traf 1926 mit seinen früheren Klassenkameraden Willy Haas und Ernst Deutsch zusammen - das mag Inspirationsmoment für diese ›Geschichte einer Jugendschuld‹ gewesen sein. Die Erlebnisse von damals im Klassenzimmer, auf dem Tennisplatz, bei Gartenfesten, in Nachtcafés, bei spiritistischen Séancen wurden wach und suchten ihren Ausdruck. Vor allem aber die Auseinandersetzung mit dem Individuum. So entwickelte sich im ›Abituriententag‹ aus Abenteuerlust, Freiheitsdrang und übermütiger Unart zunächst ein Kräftemessen Ernst Sebastians, des Erzählers, mit dem intellektuell frühreifen Klassenbesten Franz Adler; aber Eifersucht mischt sich hinein und Neid und lassen Sebastians und seiner Kamera-den Sich-erproben für den psychisch und physisch immer unterlegeneren Adler zu Erniedrigung und Qual werden, um schließlich in ein immer stärker ins Verbrecherische gleitendes Bekämpfen und Verführen zu münden. Ernst Sebastian muß sich jetzt bei einer assoziativen Konfrontation im Bewußtsein seiner Jugendverfehlungen, vor allem seiner Schuld, selbst gestehen: »Meine Aufgabe ist es, mich zu verhören.«","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53114296271175,"sku":"9783596294558","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/der-abituriententag-taschenbuch-franz-werfel.webp?v=1768101788"},{"product_id":"stern-der-ungeborenen-franz-werfel-taschenbuch","title":"Stern der Ungeborenen","description":"\u003cp\u003eDiesen umfangreichen Roman voller Traumvorstellungen, utopischer Phantasien über eine »astromentale« Welt hat Werfel im Frühjahr 1943 begonnen und am 24. August 1945, zwei Tage vor seinem Tod abgeschlossen. In drei Teilen berichtet er darin - nach dem Muster von Dantes ›Göttlicher Komödie‹ - von einer dreitägigen Reise im Jahr 1943 in philosophische Lokationen, in denen die Grenzen von Realität und Fiktion aufgehoben sind: Er bewegt sich in der Verschränkung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Reisende »F. W.« projiziert unter der Führung seines wiedererstandenen ältesten und besten Freundes »B. H.« den geistigen und den politischen Zustand seiner realen Zeit und Gegenwart 1943 in die Welt der Astromentalen in utopischen Dimensionen. Dabei lernt er die eigene phantastische Vorstellungswelt als Bruchteil des Möglichen zu erkennen: in jenen fernen Zeiten leben die Menschen frei von Schmerz und Krankheit, Alter und Not, aber ohne Musik und Dichtung, jedoch auch ohne Arbeit. Zugleich findet er seine Hypothese aus der realen Gegenwart bestätigt, daß sie dann noch weiter von Gott entfernt sind, daß Hybris und Ranküne, Selbstüberhebung und Zwietracht der herrschenden Kräfte auch diese, die Jahrtausende spätere Welt zerrütten.\u003c\/p\u003e","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53114308395335,"sku":"9783596294619","price":20.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/stern-der-ungeborenen-taschenbuch-franz-werfel.webp?v=1768103037"},{"product_id":"barbara-oder-die-froemmigkeit-franz-werfel-taschenbuch","title":"Barbara oder Die Frömmigkeit","description":"Der Titel dieses Buches ist in Wirklichkeit eine Widmung: Franz Werfels Kinderfrau Barbara Simunkova, »das Schutzbild seiner Kindheit«, Symbol christlicher Tugendhaftigkeit, ist zugleich »Erweckerin des Feuers« seiner »ganz seltenen und mächtigen Erinnerungskraft«. Dabei bleibt Barbara in diesen vier »Lebensfragmenten« - nur anfangs und am Schluß genannt - unsichtbare Begleiterin; sie ist das innere Thema dieses Buches, das fiktives mit realem Geschehen verknüpft. Ferdinand R., ein Schiffsarzt, läßt auf einer Mittelmeerreise sein bisheriges Leben noch einmal an sich vorüberziehen. Er ist früh verwaist; Barbara darf ihn nur für kurze Zeit versorgen; diese Zeit aber reicht Ferdinand, um in ihr, fast mystisch, wortlos die »Wahlmutter« zu erkennen: die gedanklich immer gegenwärtige. Ferdinand kommt auf die Kadettenschule, lernt dort Feindseligkeit und Intrigen kennen, wird vertrieben und in ein Priesterseminar gesteckt. Ein Freund überzeugt ihn von der Richtigkeit, nicht Priester, sondern Arzt zu werden. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldet er sich freiwillig an die Front. Das Erlebnis des Krieges und die Zeit der revolutionären Unruhen in Wien in den Jahren danach hat Werfel in einem psychologisch wie atmosphärisch brillanten Dokument der Auflösung und des Zusammenbruchs der alten Doppelmonarchie aufgezeichnet; das zweite und dritte Lebensfragment bilden den Kern dieses Buches: Zeitgenossen wie Egon Erwin Kisch werden in fiktiven Gestalten teils porträtiert, teils parodiert.\u003cbr\u003eWerfels persönlichstes Buch ist, so fragmentarisch es formal auch scheint, in weiten Passagen sein literarisch virtuosestes.","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53114321895751,"sku":"9783596294633","price":22.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/barbara-oder-die-froemmigkeit-taschenbuch-franz-werfel.webp?v=1768104604"},{"product_id":"gedichte-aus-den-jahren-1908-1945-franz-werfel-taschenbuch","title":"Gedichte aus den Jahren 1908-1945","description":"\u003cp\u003eHymnisch besingt Franz Werfel in seinen Gedichten das Leben, anfangs noch im Rausch expressionistischen Wortschwalls und -klangs, dann allmählich immer selbstbewußter werdend, in sympathischer Freiheit und Unabhängigkeit von allen Stil- und Moderichtungen seiner Zeit in gereimten Versen. »Im Deutschen«, bekennt er in einem Gedicht, »müssen sich die Sachen reimen.« (Der Reim) Die Thematik seiner Lyrik entwickelt sich aus die Menschen und die Welt gleichsam umarmenden Anrufungen - »Mein einziger Wunsch ist. Dir, oh Mensch, verwandt zu sein!« (An den Leser) - immer mehr zu offen bekannter Weltfrömmigkeit und Gottesgläubigkeit. Dabei bleibt er stets auf dem realen, gelegentlich deutlich autobiographischen Lebensgrund bis hin zu seiner schweren Krankheit: er litt aufgrund übermäßig starken Rauchens an Herzasthma. So wirken gerade auch seine späten Gedichte bei aller Einfachheit des Tones gedankentief. Sie kreisen um Kindheitserinnerungen und Todesahnung, um Zuneigung und Zärtlichkeitsbedürfnis. Das Vollkommene ist, wie sein Freund Willy Haas gesagt hat, nichts Apriorisches in Werfeis Dichtungen, wie ihm das In-sich-Ruhende, das Von-sich-Überzeugte ja überhaupt immer verdächtig war. Die Spontaneität der Formulierung, der Allsdruck schaffender Unruhe bleiben bei aller Lust und Kunst des Reimes wesentliche Elemente seines lyrischen Werkes.\u003c\/p\u003e","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53114865910087,"sku":"9783596370597","price":18.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/gedichte-aus-den-jahren-1908-1945-taschenbuch-franz-werfel.webp?v=1768137371"},{"product_id":"weissenstein-der-weltverbesserer-franz-werfel-taschenbuch","title":"Weißenstein, der Weltverbesserer","description":"\u003cp\u003eZwischen Europa 1911 und Mitteleuropa, Wien, 1936 spannt sich der Zeitenbogen der Erzählungen aus Franz Werfels letztem Lebensjahrzehnt. Sie sind geprägt vom Eindruck realer Gestalten und politischer Ereignisse, von persönlichen Erlebnissen und allgemeinen Erfahrungen - von Karl Weißenstein, einem kauzig-tragischen Original, ebenso wie von den durch das Abkommen zwischen Schuschnigg und Hitler bewirkten Veränderungen in Österreich, von der Stieftochter Manon und ihrem Sterben ebenso wie vom plötzlichen Tod des Freundes Ödön von Horváth. Um Charakter und Verantwortung, um Gerechtigkeit und Toleranz, um Wahrung der Menschlichkeit geht es Werfel in diesen Legenden, Porträts und Erzählungen, nicht zuletzt in der »vertrackten Ehegeschichte« von der blaßblauen Frauenschrift, von der er während der Arbeit sagte, sie sei etwas, was er bisher noch nie versucht habe: erzählend Privatestes und Politisches auf eine Ebene zu stellen.\u003c\/p\u003e","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53115092992327,"sku":"9783596370757","price":20.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/weissenstein-der-weltverbesserer-taschenbuch-franz-werfel.webp?v=1768142040"},{"product_id":"cella-oder-die-ueberwinder-franz-werfel-taschenbuch","title":"Cella oder Die Überwinder","description":"\u003cp\u003eMit der Vorbereitung Cellas auf ein Konzert beginnt der unvollendete Roman. Werfel hat es bei einem Versuch belassen und nur einen ersten Teil geschrieben, den er ›Die Krankheit zum Leben‹ überschrieb. Im September 1938 begonnen, ist es ein Gegenwartsroman, der am Beispiel des Rechtsanwalts Hans Bodenheim die starke Heimatliebe österreichischer Juden und eine damit verbundene Sorglosigkeit gegenüber politischen Veränderungen und Gefahren dokumentiert. Bodenheim bringt dadurch auch seine christliche Frau und seine musikalisch hochbegabte Tochter in Gefahr. Er selbst wird in Schutzhaft genommen; seine Zellengenossen sind ein Prinz, ein Plünderer und ein Priester; der Pater Ottokar Felix erzählt die später von Werfel losgelöste und veränderte ›Geschichte vom wiederhergestellten Kreuz‹, vom Rabbiner Aladar Fürst, der das triumphierende Symbol des Nationalsozialismus vernichtet, indem er es zum christlichen Kreuz verändert. Bodenheim wird die Ausreise in die Schweiz ermöglicht. — Den nur skizzierten zweiten Teil wollte Werfel ›Das Brot der Fremde‹ benennen. Er hätte mit jenem Konzert enden sollen, auf das Cella sich zu Beginn des ersten Teils des Romans vorbereitet. Die Musik war als Rahmen eines aus religiösem Grundverständnis heraus geschilderten Schicksals aus der Zeit nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gedacht.\u003c\/p\u003e","brand":"Franz Werfel","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53115093123399,"sku":"9783596370764","price":20.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/cella-oder-die-ueberwinder-taschenbuch-franz-werfel.webp?v=1768142068"}],"url":"https:\/\/www.cinebuch.de\/collections\/franz-werfel-gesammelte-werke-in-einzelbanden.oembed","provider":"CineBuch","version":"1.0","type":"link"}