{"title":"Cristina Lafont","description":"\u003cp\u003eCristina Lafont, geboren 1963, ist Harold H. and Virginia Anderson Professor of Philosophy an der Northwestern University, Chair des Philosophy Department und Direktorin des Program in Critical Theory.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"sprache-und-welterschliessung-cristina-lafont-taschenbuch","title":"Sprache und Welterschließung","description":"Die innerhalb dieses Jahrhunderts zum Allgemeingut gewordene linguistische Wende hat in der Philosophie zweifelsohne zahlreiche methodologische Fortschritte gegenüber der Bewußtseinsphilosophie mit sich gebracht. Der Übergang vom Bewußtseins- zum Sprachparadigma scheint jedoch interne Schwierigkeiten aufzuwerfen, die besonders deutlich in der gegenwärtigen Rationalitätsdebatte ans Licht kommen, in der die mit der philosophischen Tätigkeit traditionellerweise einhergehenden universalistischen Ansprüche und Perspektiven auf den Prüfstand geraten sind. Im Feld dieser Diskussion bewegt sich \u003cem\u003eSprache und Welterschließung\u003c\/em\u003e mit dem Vorschlag einer Systematisierung der Grundlagen der linguistischen Wende anhand einer Detailuntersuchung des Falles Heidegger und der darauf aufbauenden Neubewertung der direkten Implikationen von deren Vollzug. Die übergreifende These der Untersuchung besagt, daß der bisherige Standardübergang ins Sprachparadigma – für den die Philosophie Heideggers gerade wegen ihrer Radikalität ein Paradebeispiel bietet – nur eine Möglichkeit des Vollzugs der linguistischen Wende darstellt, die zudem durch die in ihr auftretende Hypostasierung der Sprache schwer belastet ist. \u003cbr\u003eDen eigentlichen Grund für die Hypostasierung der Sprache und ihrer Leistungen sieht die Autorin in der Verabsolutierung der Welterschließungsfunktion der Sprache zuungunsten ihrer Bezeichnungsfunktion. Diese Veränderung der Perspektive auf die Ebene des in Heideggers Arbeiten implizit wirksamen Sprachmodells ergibt den entscheidenden Angelpunkt, um am Leitfaden alternativer Sprachmodelle zu einer Einschätzung der Bedingungen und Möglichkeiten der linguistischen Wende als solcher zu kommen. Daher führt sie zur Stützung ihrer Hauptthese eine detaillierte Gegenüberstellung der Heideggerschen Sprachauffassung mit neueren Ansätzen durch, wie sie in Arbeiten von H. Putnam, K. Donnellan und S. A. Kripke vorliegen. Dabei wird deutlich, daß die Sprache durch die ihr irreduzibel inhärente Bezeichnungsfunktion gerade strukturell auf die innerweltliche Erfahrung dessen, worüber man spricht, angewiesen ist und daher den Schlußfolgerungen der Heideggerschen Sprachauffassung entgegen die Möglichkeit der Revision unseres Wissens bzw. des Lernens in sich trägt.","brand":"Cristina Lafont","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53153017790791,"sku":"9783518243008","price":23.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/sprache-und-welterschliessung-taschenbuch-front.webp?v=1768566758"},{"product_id":"unverkuerzte-demokratie-cristina-lafont-gebunden","title":"Unverkürzte Demokratie","description":"\u003cp\u003e\u003cb\u003eWelche Form der Demokratie sollten wir in Zeiten von Rechtspopulismus, Wutbürgern und Fake News anstreben? In ihrem neuen Buch entwickelt die Philosophin Cristina Lafont eine partizipatorische Konzeption der deliberativen Demokratie, die das Ideal der Selbstregierung trotz aller Unkenrufe ernst nimmt. Sie plädiert dafür, das Mitspracherecht der Bürgerinnen und Bürger nicht nur zu verteidigen, sondern sogar zu stärken. \u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLafont entwickelt ihre Position in kritischer Auseinandersetzung mit pluralistischen, epistokratischen und lottokratischen Konzeptionen von Demokratie. Diese sehen verschiedene »Abkürzungen« vor, um Probleme der demokratischen Regierung – unüberwindliche Meinungsverschiedenheiten, politische Ignoranz, die schlechte Qualität politischer Deliberationen – zu lösen. All diese Abkürzungen untergraben jedoch die Demokratie, weil sie nur funktionieren, wenn die Bürgerinnen und Bürger sich blindlings Akteuren unterwerfen, deren Entscheidungen sie nicht mehr kontrollieren können. Auch die Annahme, dass eine Gemeinschaft bessere Ergebnisse erzielen kann, wenn sie ihre Mitglieder übergeht, erweist sich als falsch. \u003cb\u003eEs gibt keine »Abkürzungen\u003c\/b\u003e\u003cb\u003e«, sondern \u003c\/b\u003e\u003cb\u003enur den langen, bisweilen beschwerlichen partizipatorischen Weg, der beschritten wird, wenn die Bürgerinnen einen kollektiven Willen schmieden. Das ist unverkürzte Demokratie. \u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Cristina Lafont","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53153082933575,"sku":"9783518587645","price":34.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/unverkuerzte-demokratie-gebunden-front.webp?v=1768567294"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/collections\/cristina-lafont-autor-kollektion.webp?v=1769149146","url":"https:\/\/www.cinebuch.de\/collections\/cristina-lafont.oembed","provider":"CineBuch","version":"1.0","type":"link"}