{"title":"Chaim Grade","description":"\u003cp\u003eChaim Grade, geboren 1910 in Wilna, gilt als einer der führenden jiddischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. 1941, mit der deutschen Besetzung von Wilna, floh er in die Sowjetunion, seine Frau und seine Mutter wurden umgebracht. 1946 ging Grade nach Paris und veröffentlichte mehrere Gedichtbände in jiddischer Sprache. 1948 emigrierte er in die USA. Er starb 1982.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"mein-streit-mit-hirsch-rasejner-paris-1948-chaim-grade-gebunden","title":"Mein Streit mit Hirsch Rasejner. Paris 1948","description":"Im August 1948 begegnen sich zwei Jugendfreunde zufällig in der Pariser Metro. In den 1930er Jahren studierten sie zusammen auf einer Jeschiwa in Bialystok. Der eine verließ die Jeschiwa, um Schriftsteller zu werden, der andere blieb. Beide überlebten den Krieg gegen die Juden unter entsetzlichen Umständen. In Paris sind sie vor die Frage des Weiterlebens, vor das »Danach« gestellt. Nach 70 bis 85 Millionen Toten, dem Grauen, das Menschen Menschen angetan haben, und der weitgehenden Zerstörung ihrer, unserer Welt. »Danach« scheint radikales Umdenken zu fordern. Der Schriftsteller kann nicht fassen, dass Hirsch nach der Ermordung von sechs Millionen Juden, darunter eine Million Kinder, noch fester an Gott glaubt, ja sogar eine Jeschiwa leitet. Hirsch hingegen kann nicht begreifen, dass Chaim, der Schriftsteller, noch immer an die Menschheit glaubt. Ein Dialog entspinnt sich, hart, werbend, bewegend, unerbittlich. Der Dialog hat für unsere Gegenwart nichts an Aktualität verloren.","brand":"Chaim Grade","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53156868686151,"sku":"9783633543441","price":28.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/mein-streit-mit-hirsch-rasejner-paris-1948-gebunden-cover.webp?v=1779041784"},{"product_id":"von-frauen-und-rabbinern-chaim-grade-gebunden","title":"Von Frauen und Rabbinern","description":"\u003cp\u003eEr ist einer der großen Dichter des jüdischen Wilna, und seine Erzählungen bergen Romane: Mit Chaim Grade (1910–1982) erscheint in der Anderen Bibliothek erstmals einer der bedeutendsten jiddischen Dichter und Erzähler des 20. Jahrhunderts.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIn Wilna, heute Vilnius, im leuchtenden »Jerusalem des Nordens«, wurde Chaim Grade geboren, und von dort und der Enge der jüdischen Dörfer, den Schtetlech zwischen den Weltkriegen, erzählt er – ohne alle sentimentale Verklärung. Seine sinnlich-atmosphärischen Darstellungen der untergegangenen jüdischen Welt entfalten große persönliche und politische Dramen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie kultivierte Perele, Tochter des gelehrten Rabbis von Staripol, ist eine der eindrucksvollsten der vielen Frauengestalten in Grades Erzählungen: eine raffinierte Xanthippe. Als Erbin rabbinischen Adels will sie ihren gutmütigen Mann, Uri-Zwi Königsberg, vom schlichten Prediger zum angesehenen Rabbi befördern – mit Intrige, mit kaltem Kalkül und stummer Unerbittlichkeit. Hinter ihrem Ehrgeiz verbirgt sich ein peinigendes Lebensgeheimnis.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eOb hier, in der Erzählung Die Rebbezin, oder in Lejbe-Lejsers Hof: Der in Synagogen, Wohnungen oder Geschäften erbittert ausgetragene Streit um die religiösen Gebote, der »Religionskrieg« zwischen Traditionalisten und Erneuerern, orthodoxen Eiferern und zionistischen Freidenkern bestimmt die Existenz aller und ist das große Thema von Chaim Grades Erzählkunst. Sein poetisches Gespür für die Träume und Sehnsüchte von Frauen in einer Welt voller Gebote und Verbote lassen ein lebendiges Bild des jüdischen Alltags entstehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAuf Lejbe-Lejsers Hof in Wilna sind sie alle vereint: Arbeiter und Handwerker, Fuhrleute, Metzger und Markthändler, Rabbiner und Asketen. Zu den Feiertagen wogt eine Menschenmenge in Festtagskleidung durch den Hof und im Bethaus treffen sich die ganz und die weniger Frommen. Gefangen in ihrer Welt der Vorschriften und Gesetze, an denen mitunter auch die eigenen Frauen irre werden, leben in Lejbe-Lejsers Hof der fanatisch gläubige Schlosser Hiskia mit seinen drei Töchtern, der Gärtner Schklar oder der Polsterer Moischele, dessen Frau Nechama den Scheidebrief nicht annehmen will. Familiendramen, Skandale, Schmerz und Scham – es braucht die Auslegung der Religionsgesetze. Es braucht den imposanten Rabbi Joel Weintraub und seine Frau, die Rebbezin Hindele. Sie werden gerufen, sich wieder einzumischen in die verworrene jüdische Welt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eChaim Grade weiß viel: Zwischen »es ist verboten« und »es ist erlaubt« gibt es noch etwas anderes – schlichte Menschlichkeit. Von ihr erzählt er mit großer Einfühlung in seine Figuren.\u003c\/p\u003e","brand":"Chaim Grade","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53559907418439,"sku":"9783847704317","price":44.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/von-frauen-und-rabbinern-teil-431-gebunden.webp?v=1774038388"},{"product_id":"von-frauen-und-rabbinern-chaim-grade-ebook","title":"Von Frauen und Rabbinern","description":"\u003cp\u003eEr ist einer der großen Dichter des jüdischen Wilna, und seine Erzählungen bergen Romane: Mit Chaim Grade (1910–1982) erscheint in der Anderen Bibliothek erstmals einer der bedeutendsten jiddischen Dichter und Erzähler des 20. 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