{"title":"Anselm Schubert","description":"\u003cp\u003eAnselm Schubert ist Professor für Neuere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"gott-essen-anselm-schubert-gebunden","title":"Gott essen","description":"\u003cp\u003eVon Milch, Honig und Käse über Brot und Wein bis zu Cola und Kokosnuss: Anselm Schubert erzählt die Geschichte des Abendmahls von den frühen Christen bis heute erstmals mit Blick auf die verwendeten Nahrungsmittel. Seine glänzend geschriebene Darstellung lässt uns das Christentum und seine heiligste Handlung mit anderen Augen sehen.\nNehmet, esset: Das ist mein Leib , das ist mein Blut. Mit diesen Worten setzt Jesus in der Bibel das Abendmahl ein. Doch heute wissen wir, dass sich die christliche Eucharistie aus dem antiken Symposion entwickelte. So blieb lange umstritten, was in der Kirche als Leib Gottes gegessen und getrunken werden durfte: Käse, Fisch und Gemüse? Milch, Saft und Honig? Oder doch nur Brot, und wenn ja, gesäuert oder ungesäuert? Roter oder weißer Wein, Priesterkelch oder Laienkelch? Die Unsicherheiten haben sich in der Moderne noch vermehrt: Ist der Einzelkelch nicht hygienischer? Geht es auch alkoholfrei und glutenfrei? Und was machen Christen in postkolonialen Zeiten in Ländern ohne Weizen und Wein? Sind hier auch Cola, Kokosnuss und Bananensaft zulässig? Anselm Schubert erschließt das Abendmahl von der Food History aus und macht so zentrale theologische Debatten von der Antike bis Slow Food ganz neu verständlich. Das Ergebnis ist eine höchst überraschende kleine Kulturgeschichte des Christentums für eine große Leserschaft.\u003c\/p\u003e","brand":"Anselm Schubert","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53550555431239,"sku":"9783406700552","price":24.95,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/gott-essen-gebunden.webp?v=1773922288"},{"product_id":"christus-anselm-schubert-gebunden","title":"Christus","description":"\u003cb\u003eChristus, Christa, Christum - Eine Geschlechtergeschichte von der Antike bis heute \u003c\/b\u003e \n\u003cbr\u003e \n\u003cbr\u003eGott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Aber warum als Mann? Anselm Schubert zeigt in seiner faszinierenden Darstellung, dass von der Antike bis zur Gegenwart immer auch andere - weibliche, androgyne oder queere - Christusbilder wirkmächtig waren, und führt uns so ein unbekanntes, erstaunlich diverses Christentum vor Augen. \n\u003cbr\u003e \n\u003cbr\u003eIn der Antike galt vollkommenes Mannsein als höchste Form des Menschseins und war gleichbedeutend mit vollkommener Selbstbeherrschung: Christus musste daher ein Mann sein, der sich, seinen Körper und seine Sexualität vollkommen beherrschte  und deshalb gänzlich keusch lebte. Im Mittelalter galten dagegen beide Geschlechter als göttliche Schöpfung: Theologen diskutierten, ob Christus auch als Frau hätte Mensch werden können. Die Mystik feierte Christus als männlichen Bräutigam oder weibliche Inkarnation Gottes. Kabbalisten, Alchemisten und Prophetinnen der Frühen Neuzeit erhofften sich von einem androgynen Christus die Vollendung beider Geschlechter. Erst im19. Jahrhundert rückte die Frage in den Vordergrund, wie man sich Jesus als «echten», virilen Mann vorstellen kann. Gegen das betont männliche Bild vom Vater-Gott und seinem Sohn protestierte die feministische Theologie im 20. Jahrhundert mit einem weiblichen Christus. Queere Theolog:innen verkünden einen schwulen, bisexuellen, transsexuellen, intersexuellen oder polyamoren Jesus. Die selbstverständliche Männlichkeit Christi gilt als der letzte blinde Fleck der Christentumsgeschichte. Anselm Schubert bringt in seinem längst überfälligen, meisterhaft geschriebenen Buch Licht ins Dunkel der patriarchalisch geprägten Erzählungen. \n\u003cbr\u003e \n\u003cbr\u003e \n\u003cul\u003e \n   \u003cli\u003eIn Christus erscheint die neue Kreatur als eine männliche Jungfrau. \u003ci\u003eGottfried Arnold (16661714)\u003c\/i\u003e\n\u003c\/li\u003e \n   \u003cli\u003eDas Geschlecht Christi: Der letzte blinde Fleck der Christentumsgeschichte\u003c\/li\u003e \n   \u003cli\u003eBahnbrechend: Die Diskussionen über das Geschlecht Christi seit der Antike \u003c\/li\u003e \n   \u003cli\u003eAktuell: Feministische und queere Theolog:innen heute denken intensiv über das Geschlecht Christi nach\u003c\/li\u003e \n   \u003cli\u003eGlänzend geschrieben: Mit vielen überraschenden Entdeckungen\u003c\/li\u003e \n\u003c\/ul\u003e","brand":"Anselm Schubert","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53555427344711,"sku":"9783406822377","price":32.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/christus-gebunden-cover.webp?v=1774815403"},{"product_id":"christus-anselm-schubert-ebook","title":"Christus","description":"Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Aber warum als Mann? Anselm Schubert zeigt in seiner faszinierenden Darstellung, dass von der Antike bis zur Gegenwart immer auch andere – weibliche oder androgyne – Christusbilder wirkmächtig waren, und führt uns so ein unbekanntes, erstaunlich diverses Christentum vor Augen.\n\nIn der Antike war vollkommenes Menschsein gleichbedeutend mit vollkommener Männlichkeit: Christus musste daher ein Mann sein – und keusch bis hin zur Asexualität. Im Mittelalter waren die Geschlechterordnungen weniger starr: Theologen diskutierten, ob Christus auch als Frau hätte Mensch werden können. Die Mystik feierte Christus als männlichen Bräutigam oder weibliche Inkarnation Gottes. Kabbalisten, Alchemisten und Prophetinnen der Frühen Neuzeit erhofften sich von einem androgynen Christus die Vollendung beider Geschlechter. Erst im 19. Jahrhundert rückte die Frage in den Vordergrund, wie man sich Jesus als „echten“, virilen Mann vorstellen kann. Gegen das betont männliche Bild vom Vater-Gott und seinem Sohn protestierte die feministische Theologie im 20. Jahrhundert mit einem weiblichen Christus. Queere Theolog:innen verkünden einen schwulen, bisexuellen, transsexuellen, intersexuellen oder polyamoren Jesus. Die selbstverständliche Männlichkeit Christi gilt als der letzte blinde Fleck der Christentumsgeschichte. Anselm Schubert bringt in seinem längst überfälligen, meisterhaft geschriebenen Buch Licht ins Dunkel der patriarchalisch geprägten Erzählungen.","brand":"Anselm Schubert","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53659068203335,"sku":"9783406822384","price":24.99,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/files\/christus-ebook-cover.webp?v=1775510391"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0920\/5455\/2903\/collections\/anselm-schubert-autor-kollektion.webp?v=1773922284","url":"https:\/\/www.cinebuch.de\/collections\/anselm-schubert.oembed","provider":"CineBuch","version":"1.0","type":"link"}